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Sonntag, 22. November 2009

...

Bettwäsche gebügelt, komm, du holde Nacht,
Hemden gebügelt, voll sind sie, die Bügel,
Jeans gebügelt, blau sich füllt der Schrank,
Polos gebügelt, vorbei der Sommer ist.

Der Bezug ist durchgebügelt, so gebügelt, ganz durch,
der Bügelbrettpolstergummi löst sich auf, auf so löst er sich,
Bügelbrett ist kaputt, sowas von kaputt das Brett der Bügelei,
zu viel gebügelt - zuviel.

Die wahre Geschichte

Aus:
Traxler, Hans: Die Wahrheit über Hänsel und Gretel. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1992

Der Dokumentarbericht erzählt von den aufregenden Entdeckungen im Zusammenhang mit dem vermeintlichen Märchen von "Hänsel und Gretel". Tatsächlich handelt es sich um einen Kriminalfall des 17. Jahrhunderts. Das Opfer: die Lebkuchenbäckerin Katharina Schrader, die in einem Haus auf dem Engelesberg im Spessart lebte und von einem Konkurrenten als Hexe verleumdet wurde.

Ein kurzer Ausschnitt aus dem erwähnten Buch gibt Aufschluss über die Zusammenhänge:

Sie wurde 1618 als 7. Kind eines Köhlers zu Wernigerode am Harz geboren und trat mit 16 Jahren in den Dienst des Abtes zu Quedlinburg, wo sie bis 1638 in der Küche beschäftigt war.

Die nächste Aufzeichnung berichtet bereits davon, daß sie auf den Märkten und Messen Süddeutschlands Lebkuchen feilbot. Die Erfindung des Lebkuchens dürfte also in der Quedlinburger Abtei erfolgt sein. Wahrscheinlich erhielt sie [Katharina Schrader] Anregungen von einem türkischen Patissier [Konditor], dessen Wirken am Quedlinburger Hof um diese Zeit urkundlich belegt ist.

Eines Tages hatte Katharina ihren Stand auf dem Nürnberger Marktplatz unweit des Schönen Brunnens aufgeschlagen. Dort begegnete ihr der herzogliche Hofbäcker und machte ihr einen Heiratsantrag. Katharina wies ihn zurück, wahrscheinlich weil sie seinen Hintersinn durchschaut hatte: Es ging ihm um das Geheimnis der Herstellung der damals schon weitgerühmten Leb-Kuchen, welches eine hübsche Mitgift bedeutet hätte.

Nun war der Bäcker, er hieß Hans Metzler, ein hartnäckiger Freier. Katharina mußte sich seinem fortgesetzten Drängen bald durch Flucht entziehen. Auch in Wernigerode fand sie keine Ruhe vor ihm, so daß sie ihren dortigen Haushalt auflöste und über Nacht verschwand. Nur ihr Backgerät nahm sie mit. Das war Anfang 1647.

Sie zog in das einsam gelegene Haus am Engelesberg im Spessart, das später als Hexenhaus literarischen Weltruhm erlangen sollte. Sie kaufte das kleine Fachwerkhaus, das lange leergestanden hatte, ließ es renovieren und für ihre Zwecke umbauen; vor allem ließ sie die vier Backöfen neu errichten. [...]

Dem Historiker Ossegg gelang es, im Keller des Lorscher Klosters Lieferantenrechnungen aufzufinden, aus denen hervorgeht, daß die Erzeugnisse der "Bakkerhexe" an den Höfen und Abteien zwischen Fulda und Mainz sehr geschätzt, ja berühmt waren. Dieser neuerliche Ruhm erweckte den Neid des Nürnberger Hofbäckers. Er zeigte Katharina beim Gelnhäuser Stadtschultheissen als Hexe an.
Aus: Traxler, Hans: Die Wahrheit über Hänsel und Gretel. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1992, Seite 73f.

Wie wir heute wissen, musste Katharina Schrader, die auch trotz der Folter standhaft blieb, freigelassen werden. Als ihr Konkurrent Hans Metzler seinen Racheplan vereitelt sah, entschloss er sich - offensichtlich gemeinsam mit seiner Schwester Grete - zum Mord. Das "Hexenhaus" am Engelsberg wurde 1962 ausgegraben. Man fand ein Frauenskelett in einem der Backöfen; man entdeckte Lebkuchenreste und - das Rezept, das Hans und Grete Metzler nach der Tat vergeblich gesucht hatten.

...

Sonne, sie scheint so hell;
dem Köter von nebenan,
dem juckt das Fell.

Samstag, 21. November 2009

...

Hallo, flötet sie.
Hallo antwortet er.
Was machst du denn hier, flötet sie?
Ich gehe spazieren.
Ah ja, ich auch, flötet sie.
Und - wie gehts?
Ja prima, flötet sie, ich bin heute Abend eingeladen, flötet sie. Deshalb muss ich auch gleich weiter, flötet sie. Zum Essen, flötet sie. Ich werde bekocht und dann zeigt mir der Herr Koch seine neue Maltechnik, flötet sie.
Super. Und was für eine Maltechnik?
Na sone Spachteltechnik, will er mir zeigen, hat er mir erzählt...flötet sie!
???

Es warnt sich so schön

Minister S warnt vor...
Minister Z warnt dringendst wegen ...
Minister O möchte warnen ...
Bürgermeister M sagt, deshalb warnt er mit Nachdruck...
Politiker A-Z, warnen alle ...
Experte X sagt, aus diesen Gründen warne er vor...
Experte Y warnt deshalb davor...
Alle Experten warnen vor irgendwas...
Einer warnt immer...

Meister Eder warnt, das die Warnung eine Vorhersage (Göttliche?) eines möglichen Schadens ist.

Meister Eder warnt auch die Entwarnung an!

Pumuckel warnt, wo bleibt die VerWarnung?!

Pumuckel meint, eine VerWarnung ist ja eigentlich gar keine Warnung. Der Verwarner hat sich nur verwarnt! Er wollte gar nicht warnen. So wie: er hat sich verlaufen, der Warner.

So wie Hänsel und Gretel, (in diesem Frauenfeindlichen Märchen) die haben sich auch verlaufen, obwohl sie eben gerade nicht vor dem dunklen Wald gewarnt wurden!

Nur die Hexe, die hat sie dann verwarnt, auch wieder eine Frau...

Hänsel und Gretel haben dann dieses ganze Warner-Pack durchschaut und in Folge ist die Hexe, anstatt Hänsel, im Ofen gelandet.

So ist das mit den Warnern, die zu viel Pfefferkuchen fressen, letztlich landen sie alle bei der alten Hexe im Ofen...

Und fürs Wochenende zum auswendiglernen und mitsingen:

Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald.
Es war so finster und auch so bitterkalt.
Sie kamen an ein Häuschen von Pfefferkuchen fein.
Wer mag der Herr wohl von diesem Häuschen sein?

Hänsel war hungrig, stibitzt ein Stück vom Dach.
Und auch die Gretel macht es dem Bruder nach.
Es schmeckte gar so lecker, sie aßen immer mehr.
Plötzlich da knackt es und sie erschraken sehr.

Huhu, da schaut eine alte Hexe raus.
Sie lockt die Kinder ins Pfefferkuchenhaus.
Sie stellte sich gar freundlich, o Hänsel, welche Not,
sie will dich braten, im Ofen braun wie Brot.

Du alte Hexe, du bist ein böses Weib.
Frißt kleine Kinder nur so zum Zeitvertreib.
Wir stellen dir ne Falle dann ist’s mit dir vorbei.
Das ist die Strafe für Kinderbraterei.

Doch als die Hexe zum Ofen schaut hinein,
ward sie gestoßen von unserm Gretelein.
Die Hexe musste braten, die Kinder geh'n nach Haus'.
Nun ist das Märchen von Hans und Gretel aus.

Ein Briefwechsel

"immer unterwegs in Sachen Liebe...

und Sie haben da etwas grundlegend missverstanden...
NichtGewalt beendet Gewalt und schürt Sie nicht...
wie wenn der Schuldige jetzt der ist, der die Wange
hinhält, weil er zur Gewalt einlädt... EnergieGesetze
besagen, dass die Gewalt aufhört und nicht immer wei-
ter geht. Dauert halt ein bisschen... Sie haben sich
da eine irgendwie merkwürdige Argumentation zugelegt...

das Himmlische Weltreich, Gottes Reich, wird mit Nicht-
Gewalt, jawoll, gegründet... aber Sie sind anscheinend
immer noch ein wenig atavistisch unterwegs ;-) Es kann
natürlich scho sein, ehm, dass die NichtGewalt den Ag-
gressor erstmal in einen Blutrausch geraten lässt...
hmmm... jetzt wird es schwierig..."


Die Antwort:

Alllsooooo. Fangen wir doch mal an mit dem Wort "Gesetz". Von seiner Wortherkunft her bezeichnet der Begriff Gesetz etwas Gesetztes, etwas Festgelegtes.
(Ich erspare Ihnen weitergehende juristische Begriffshudelei)

Ein Gesetz ist also im eigentlichen Sinn des Wortes eine Festlegung von Regeln.

Und wer legt Regeln fest? Richtig, Menschen! Mithin sind Gesetze Menschenwerk.

Hier eine kleine Auswahl, in alphabetischer Reihenfolge, dieses menschlichen Mega-Schwachsinns:

http://www.jusline.de/gesetz.html

Eine Natur ist nicht in der Lage Gesetze zu setzen, aus diesem einfachen Grund kann es und wird es niemals "NaturGesetze" (NG) geben, die Natur läßt sich nicht in Gesetze fassen.

Und - was ist nun wieder die Natur?, auch so ein Konstrukt unsäglichen menschlichen Denkens. Mir ist bislang noch kein NaturGesetzBuch (NGB) unter meine blauen Augen gekommen.

Nur Größenwahnsinnige reden von Gesetzen der Natur. Das würde nämlich voraussetzen das diese Größenwahnsinnigen die Natur erschaffen haben, also die Gesetze die sie gesetzt haben, die dann zur Natur führen sollen beziehungsweise die Regeln für die Natur festlegen...

Wir werden nie erfahren was um uns herum vorgeht, - weil wir sterblich sind -.

Die Natur ist. Punkt.

So verhält es sich mit den so genannten Gesetzen der Naturwissenschaften. Auch in der Physik, die ja vorgibt, ihren Teil davon wissenschaftlich zu untersuchen.

Und schon befinden wir uns bei dem Ihrigen Thema: "EnergieGesetzte".

Auch diese "Gesetze" sind von Menschen aufgestellt, man nennt diese abgehobenen Deppen, die diese Gesetze in ihrer geistig durchgeknallten Umnachtung formulierten, auch Physiker. Ich kenne leider einige dieser unerträglichen Spezies...

Es gab schon so viele Gesetze in der Physik, wovon viele, dank besseren Wissensstand obsolet geworden sind, weil die Beweislage eine andere wurde.

Und - "NichtGewalt" beendet niemals Gewalt.

NichtGewalt führt in der Regel, bei den Menschen aber auch bei den Tieren, zum Tod dessen, der mit Demut sich der Gewalt ergibt.

Zum Tohohod!

Liebe Wissende oder auch noch nicht Wissende. Und der demutvolle Tod, des mit Gewalt getöteten, gibt dem Gewaltausübenden letztlich Recht!

Insoweit ist Ihre Interpretation nicht wissenschaftlich, damit nicht haltbar und ins Reich der Mythologie, des Hexenkults zu verweisen.

Noch ein Wort zum Blutrausch.

Ein Begriff den ich für außerordentlich fehlgeleitet halte, für bewußt fehlgeleitet halte, quasi vom eigentlichen Problem ablenkend. Denn es gibt keinen Blutrausch.

Es gibt nur Angst!

Es ist so leicht dahergeredet, im Kriege sind die Herren Soldaten (= Mörder und Verbrecher) in einen Blutrausch verfallen. Damit werden von bestimmten Interessengruppen,
die hinter den Mördern stehen, tatsächlich kalkulierte Metzeleien provoziert, damit die tatsächlichen Hintergründe des Mordens, im Dunkeln bleiben. Da wird Angst gegen Angst,
"sinnvoll" ausgenutzt.

Gerne wird von Kriegsverbrechen gesprochen, in diesem Zusammenhang. Auch hier ein fataler hinterfotziger Wortgebrauch. Der Krieg ist ein Verbrechen. Ein Verbrechen im Verbrechen...wie soll das gehen?

(siehe Öl im Irak, Iran usw. im 30-jährigen Krieg zB. ging es nur noch darum, wer von den Landsknechten (Söldner oft) als erster in einem noch nicht überfallenen Dorf ankam, um die beste Beute abzugreifen und die geilsten Weiber zu vergewaltigen.

Das war von den jeweiligen Herren, die diese Landsknechte anführten so gewollt. So konnten sie das Pack als ihre Vollstrecker noch länger nutzen, mußten keinen Sold zahlen, den sie zudem selten in ausreichender Menge zur Verfügung hatten, Kriege waren und sind teuer. So konnten sie weitere Dörfer und Ländereien an sich reißen...das nur nebenbei, zum
Thema Adlige...)

Blutrausch ist für mich nichts anderes als das der rauschende Mörder, es mit sich selbst, mit seiner Angst zu tun bekommt. Es ist insoweit nicht die "NichtGewalt", weshalb er wie ein Wahnsinniger rummordet (weil niemand wird als Mörder geboren, sie werden von bestimmten Herren zu Mördern, mit Angsttechniken, hinmanipuliert, von Geburt an werden die Ängste geschürt).

Es ist die pure Angst des Herrn Mörder-Soldaten, da er ja ständig damit rechnen muss, selbst ermordet zu werden.

Angst!

Sie treibt auch in der "FriedensGesellschaft" einen sogannten Amokläufer dazu, sich wie in einem Rausch zu verhalten, seine Angst macht sich Luft. Weil, würde er innehalten in seinem Tun, dann würde er die ganze Tragweite seiner Tat erkennen und sofort aufhören, also ist der "Blutrausch" zwingend. Er darf nicht aufhören, sonst übermannt die Angst ihn vor der Angst.

Und deshalb liebe Wissende, nehmen bestimmte Interessen-Herren gerne den Begriff Rausch zur Hilfe, um die Hintergründe zu vertuschen. Denn ein Rausch, so bezeichnet man es landläufig, kommt in der Regel, von nicht kontrollierbaren Einflüssen, wie Alkohol und andere Drogen, also der daher Rauschende kann eigentlich nichts für sein Tun, für seinen Rausch. So insistiert der Begriff.

Das er eigentlich fremdgesteuert ist, dass damit die tatsächlich ausgeübte Kontrolle, mit Hilfe der Angst, verschleiert wird, tja, darauf komme wohl nur ich!

Es wird nicht "schwierig", man sollte sich nur stets fragen, welche Interessen stecken dahinter und wer hat einen Vorteil davon? (cui bono?)

Sie wissen doch Werteste, im wissenschaftlichen und praktischen Denken der Gegenwart spielt der Zweifel eine wichtige Rolle, weil er allein das Denken in Bewegung hält. Ohne Zweifeln ist keine Erkenntnis möglich.

Dieses widerum setzt allerdings eine angestrengte, stete, selbständige, eigene, unabhängige, geistige Arbeit voraus.

Jetzt habe ich mich aber mal wieder verplauscht...tz,tz,tz. stets diese Unwissenden!

Donnerstag, 19. November 2009

...

Der Mond, nur eine Sichel,
krsitallklar und hell leuchtend,
der Föhn!

Am dunkelblauen Himmel
des Abends in der beginnenden Dunkelheit
um 17 Uhr!

Zwei junge Frauen
sitzend am Ende des Stegs, rauchen,
tauschen Zärtlichkeiten aus!

...

„Ich spreche Spanisch zu Gott, Italienisch zu den Frauen, Französisch zu den Männern und Deutsch zu meinem Pferd.“
(Karl V.)

Münster, eine Stadt in Deutschland

"... Aus den Niederlanden liefen viele Anhänger Hoffmanns, die "Melchioriten" nach Münster über, um hier ihren Glauben ausüben zu können. (praktizierender Täufer, ist sowas wie ein praktizierender Katholik)

Die einheimische Bewegung wird durch die Masse der Täufer überschwemmt und so schaffen sie es einen täuferischen Rat zu wählen.

Das Münsterische Wiedertäuferreich wird von dem Haarlemer Bäcker Jan Matthis, der sich als Prophet sieht angeführt. Er will alle "Gottlosen" umbringen. Sein Nachfolger wird Jan Bockelsen aus Leiden (Jan van Leiden), der sich als König von Zion bezeichnen läßt und neue Dinge wie Vielweiberei und Gütergemeinschaft erlaubt. Er beherrscht die Stadt Münster, die durch die Bischöfe belagert wird mit einer unglaublichen Grausamkeit. Religiöse Hysterie bricht aus ..."

Mittwoch, 18. November 2009

Kindliche Gedanken

"Lieber Gott, wolltest Du die Giraffe so,
oder war das ein Unfall?"
(Norma, Children`s letters to god)

Männliche Gedanken

"Man braucht viel Kraft, sagte er, viel Stolz oder sehr viel Liebe um zu glauben, daß die Handlungen eines Menschen wichtig sind oder daß das Leben stärker ist als der Tod."

Weibliche Gedanken

"Ach! dachte sie, könnte ich doch aus zwei Wesen bestehen, einem, das spricht, und einem , das zuhören kann, einem, das lebt, und einem anderen, das nur zuschauen darf:

wie würde ich mich lieben!

Keinen Menschen auf der Welt würde ich dann beneiden.

Sie schloß die Handtasche. In dieser gleichen Minute lächelten Millionen Frauen ihrem Bild wohlgefällig zu."

Dienstag, 17. November 2009

...

Er war alt - und er brauchte das Geld.

Begründete der 67jährige Rentner die Anlage seiner Bio-Hanfplantage, die er stets liebevoll am pflegen war, hinten, auf einer Bio-Streuobstwiese, unter Apfelbäumen, Birnenbäumen und Zwetschgenbäumen.

Der junge Richter nickte - verständnisvoll....

Montag, 16. November 2009

Ein Mann im Cafe sucht sein Gespräch

Was machen Sie denn so, sportlich meine ich?

Nichts!

Wie nichts?

Na nichts! Ich treibe keinen Sport. Im Sommer schwimme ich täglich im See. Danach radl ich in den Biergarten und trinke eine Halbe, ess a Brezn dazu und vielleicht auch einmal einen toten Saibling. Schaue mir dann die hübchen Mädels an. Radl mit ein oder zwei Halben im Kopf, gut gelaunt wieder heim.

Naja, ist ja eigentlich kein Sport. Und jetzt, wo der Sommer vorbei ist, was machen Sie dann für einen Sport oder was tun Sie für ihren Körper?

Nichts!
(Er rührt die heiße Schokolade um, trinkt genüßlich davon, vertieft sich wieder in seine Zeitung und freut sich seines unsportlichen Lebens.)

Entsetztes Kopfschütteln...

Sonntag, 15. November 2009

Auf unsere Adligen ist Verlass

"Guttenberg erhöht Truppenstärke in Kundus
13. Nov 13:56

Eine zusätzliche Kompanie von Bundeswehr-Soldaten soll ab Januar den Kampf gegen die Taliban in Afghanistan verstärken. Bei seinem Besuch in Kundus sprach sich der Verteidigungsminister für soldatische Emotionen aus." (netzeitung) (wenn ihnen die Mordlust befällt, sollen sie einfach drauflosmorden)

Dann singen wir doch ein schönes Sonntagslied, Noten und Text gibts beim Guttenbergschen Kriegsministierium:

http://www.youtube.com/watch?v=taqKhnv-0ko&NR=1

Arschkriecherballade

http://www.youtube.com/watch?v=NVgcEOaBqd4&feature=related

Die Nadel

"Akut sind es gleich zwei "Seuchen", mit denen die Welt von den Pharma-Konzernen verängstigt wird. Einerseits serviert die WHO die hausgemachte Schweinegrippe, andererseits gibt es die Blauzungen-Zwangsimpfung bei Nutztieren, über deren Milch oder Fleisch dann unser natürlicher Bedarf an Quecksilber, und Aluminium, sowie an Tensiden und Emulsionen, die unsere Zellwände perforieren, gleich doppelt gedeckt ist.

Selten hat eine Impfung die Bauern so nachhaltig geschädigt und so viele Opfer gefordert, wie die Impfung gegen das "Blauzungen-Virus" BTV-8. Der Grund dafür sind neue "Verstärkerstoffe", die sämtliche Ebenen des Immunsystem noch gründlicher terrorisieren, als die alten Giftmischungen.

Was bei der Impfung gegen "Schweinegrippe" zu erwarten ist, kann man an der BTV-8-Impfung sehen: Eine nicht existente Seuche führt zu Massenimpfungen und so zu mehr Fehlgeburten, neuen und bisher seltenen Immundefekten; auch Probleme beim Stillen sind zu erwarten. Aus Patenten, offiziellen Dokumenten und diversen Studien geht hervor, dass die Impfindustrie dank willfähiger Helfer ganz oben im öffentlichen Dienst inzwischen jedes Maß beim Inkaufnehmen von Nebenwirkungen und jeden Kontakt zu Resten des gesunden Menschverstand endgültig verloren hat."(abgeschrieben)

Zum Mitsingen am schönen Sonntag:
http://www.youtube.com/watch?v=1lKr8J1VEHk&NR=1

Unternehmer des Tages

"Ein Krankheitssymptom dieser Wirtschaftskrise ist, dass Firmen an der Börse wie Waren gehandelt werden. Unser Unternehmensverständnis geht dahin, dass ein Unternehmen ein Gemeingut ist, das für alle am Wirtschaftsprozess Beteiligten Gewinn bringt und nicht der persönlichen Bereicherung dient."
(Beate Oberdorfer und Gerhard Heid, Sonett)
http://www.sonett-online.de/info12.htm

Freitag, 13. November 2009

Wachstumsbeschleunigungsgesetz

Wenn man eine Beschleunigung des Wachstums gesetzlich verordnen kann...toll, dann wird es ja richtig krachen in unserem Land, bei diesen Wahnsinnsänderungen:

Aktueller Stand und Kurzinformation

09.11.2009: Kabinettsbeschluss
12.11.2009: 1. Lesung im Bundestag
04.12.2009: voraussichtlich 2. und 3. Lesung im Bundestag
18.12.2009: geplante Zustimmung im Bundesrat
Als eine der ersten gesetzgeberischen Maßnahmen hat die neue Regierung das „Gesetz zur Beschleunigung des Wirtschaftswachstums“ (Wachstumsbeschleunigungsgesetz) auf den Weg gebracht.

Das Gesetz enthält u.a. folgende Maßnahmen:

Einkommensteuer:

Die Freibeträge für Kinder werden von insgesamt 6.024 € auf 7.008 € angehoben <b>(im Spitzensteuersatz = € 500,-- mehr im Säckel!!!).

Zugleich wird das Kindergeld ab dem 1.1.2010 für jedes Kind um 20 € erhöht <b>(für NormalEltern = € 240,-- mehr im Säckel</b>)(§ 32 Abs. 6 Satz 1, § 66 Abs. 1 Satz 1 EStG, § 6 BKGG).

(Es geht nur eins, beides geht nicht...und man kann ersteinmal die 20 Euros pro Monat kassieren und in der Steuererklärung dann für den Freibetrag votieren, dann bekommt man noch immer 260 Euros nachgezahlt, also die Spitzenverdiener müssen nicht erst auf das nächste Jahr warten....hihi...händereib...)

Einführung einer Regelung zur Sofortabschreibung von Wirtschaftsgütern bis 410 €. Alternativ wird ein Wahlrecht zur Bildung eines Sammelpostens für alle Wirtschaftsgüter zwischen 150 und 1.000 € zugelassen (§ 6 Abs. 2 u. 2a, § 9 Abs. 1, § 52 Abs. 16 und 23d EStG). (Wie gehabt...Verarschung)
</i

Dauerhafte Einführung der höheren Freigrenze von 3 Mio. € bei der Zinsschranke (§§ 4h Abs. 2 Satz 1 Buchst a, 52 Abs. 12d Satz 3 EStG). (Der Paragraf gehört abgeschafft, der ist eine Sauerei...)


Einführung eines Vortrags des EBITDA bei der Zinsschranke rückwirkend ab dem Jahr 2007 für einen Zeitraum von jeweils 5 Jahren (§ 4h Abs. 1, 4 Satz 1, § 52 Abs. 12d Satz 4 u. 5 - neu - EStG).
Verbesserung der Anwendung der sog. Escape-Klausel bei der Zinsschranke für deutsche Konzerne (§ 4h Abs. 2 Satz 1 Buchst. c Satz 3, § 52 Abs. 12d Satz 4 - neu - EStG). (wen bevorzugen wir denn da, mal wieder?)

Körperschafsteuer:


Zulassung des Übergangs der Verluste in Höhe der stillen Reserven bei Beteiligungserwerben an Körperschaften. Durch die Neuregelung im Rahmen der Verlustabzugsbeschränkungen bleiben die nicht genutzten Verluste in Höhe der stillen Reserven des steuerpflichtigen inländischen Betriebsvermögens der Gesellschaft erhalten, die auf den anteiligen Beteiligungserwerb entfallen (§ 8c Abs. 1 Satz 5 KStG, § 34 Abs. 7b KStG).
Zulassung des Abzugs von Verlusten bei bestimmten konzerninternen Umgliederungen (§ 8c Abs. 1 Satz 6 KStG, sog. „Konzernklausel“).
Aufhebung der zeitlichen Beschränkung bei der mit dem Bürgerentlastungsgesetz eingeführten körperschaftsteuerlichen Sanierungsklausel. Verlustvorträge im Sanierungsfalle bleiben damit unbefristet erhalten (§ 8c Abs. 1a, § 34 Abs. 7c KStG). (Also Leute...das ist ja wohl die Höhe...da werden mal wieder die Heuschrecken bevorzugt, die gehen doch gar nicht beim Aldi einkaufen...die kaufen doch ganz was anderes...)

Gewerbesteuer:

Reduzierung des gewerbesteuerlichen Hinzurechnungssatzes bei Miet- und Pachtzinsen für die Benutzung von unbeweglichen Wirtschaftsgütern von 65 % auf 50 % (§ 8 Nr. 1 Buchst. e GewStG). (Da werden die Gemeinden sich aber "freuen"...)

Grunderwerbsteuer:

Grundstücksübergänge im Rahmen von Umstrukturierungen bei Umwandlungsvorgängen werden unter bestimmten Voraussetzungen begünstigt (§ 6a - neu - GrEStG). (Na dann...dann wollen wir doch mal schön umstrukrurieren damit wir keine 3,5 % mehr zahlen müssen, da geht der Betrieb dann gleich für einkaufen...in China...)
Umsatzsteuer:


Absenkung des Umsatzsteuersatzes bei Beherbergungsleistungen im Hotel- und Gastronomiegewerbe auf 7 % (§ 12 Abs. 2 Nr. 11 - neu - UStG). Die Ermäßigung umfasst sowohl die Umsätze des klassischen Hotelgewerbes als auch kurzfristige Beherbergungen in Pensionen, Fremdenzimmern und vergleichbaren Einrichtungen.
(bei einem Zimmerpreis von rd. € 500,--pro Tag, ergibt das € 60,-- Ersparnis! 19-7=12%. Bei einer durchschnittlichen Hotelauslastung von 45% ergibt das im Jahr: 162 x 60 = 9.720,-- Euros. Nur welches Hotel vermietet Zimmer für € 500,-- die Nacht?)

Erbschaftsteuer:

Senkung der Steuerbelastung
für Geschwister und Geschwisterkinder bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer durch einen neuen Steuertarif von 15 bis 43 % (§ 19 Abs. 1 ErbStG<b>).(Erbt nun son verwöhntes Plag rd. € 25.565.000,-- dann braucht es statt 30% nur noch 15% ErbSt zu zahlen, eine satte Ersparnis von € 3.834.750,-- na, das wird das Gör doch gleich bei Aldi in den Konsum stecken...!)

Die JahrhundertRegelung....welch krankes Gehirn lässt sich nur solche Sachen einfallen?:

Die erforderliche Mindestlohnsumme, die ein Betrieb einhalten muss, um die Verschonung (Regelverschonung) ungekürzt erhalten zu können, wird von derzeit 650 % auf 400 % herabgesetzt. Der Zeitraum, für den die Lohnsumme zu überwachen ist, wird von sieben auf fünf Jahre verringert. Zusätzlich sollen auch Betriebe, die nicht mehr als 20 Beschäftigte haben, nicht der Lohnsummenregelung unterliegen (§13a Abs. 1 Satz 2 u. 4 ErbStG).
Der Behaltenszeitraum, in dem der Betrieb in seiner Substanz fortgeführt werden muss, um die Verschonung (Regelverschonung) ungekürzt erhalten zu können, wird von derzeit sieben auf fünf Jahre herabgesetzt (§ 13a Abs. 5 Satz 1 ErbStG).
Im Fall der Option des Erwerbers für eine vollständige Verschonung (Optionsverschonung) wird in Nr. 1 die erforderliche Lohnsumme, die ein Betrieb einhalten muss, auf 700 % und in Nr. 2 der Behaltenszeitraum, in dem der Betrieb in seiner Substanz fortgeführt werden muss, auf sieben Jahre herabgesetzt (§ 13a Abs. 8 Nr. 1 und 2 ErbStG).
Die geänderten Vorschriften des ErbStG sind nach der allgemeinen Anwendungsregelung erstmals auf Erwerbe anzuwenden, für die die Steuer nach dem 31.12.2009 entsteht (§ 37 Abs. 1 ErbStG).

Energiesteuer:

Verzicht auf die im Energiesteuergesetz vorgesehene Reduzierung der steuerlichen Entlastungssätze für reine Biokraftstoffe (Fortschreibung der Entlastungssätze des Jahres 2009)
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