Ewige Wahrheiten
Nun hast du, mein junger Freund, mein Glaubensbekenntnis gehört, so wie Gott es in meinem Herzen liest. Du bist der erste, dem ich es gemacht habe; du bist vielleicht der einzige, dem ich es jemals ablegen werde.
Solange es noch echten Glauben unter den Menschen gibt, darf man weder friedliche Seelen beunruhigen noch den Glauben der Einfältigen durch Schwierigkeiten stören, die sie nicht lösen können und die sie nur verwirren, ohne sie aufzuklären.
Wenn aber einmal alles erschüttert ist, muß man den Stamm erhalten und die Zweige fallen lassen.
Schwankende, unsichere, fast erloschene Gewissen, in einem Zustand, wie deines war, müssen gestärkt und aufgeweckt werden. Um sie auf der Grundlage der ewigen Wahrheiten wieder zu verankern, muß man die schwankenden Pfeiler, auf die sie sich noch zu stützen glauben, vollends wegreißen.
(Der savoyische Vikar)
Solange es noch echten Glauben unter den Menschen gibt, darf man weder friedliche Seelen beunruhigen noch den Glauben der Einfältigen durch Schwierigkeiten stören, die sie nicht lösen können und die sie nur verwirren, ohne sie aufzuklären.
Wenn aber einmal alles erschüttert ist, muß man den Stamm erhalten und die Zweige fallen lassen.
Schwankende, unsichere, fast erloschene Gewissen, in einem Zustand, wie deines war, müssen gestärkt und aufgeweckt werden. Um sie auf der Grundlage der ewigen Wahrheiten wieder zu verankern, muß man die schwankenden Pfeiler, auf die sie sich noch zu stützen glauben, vollends wegreißen.
(Der savoyische Vikar)
raumschots - 5. Nov, 09:05