Samstag ist heute..Sonnabend.
Abend der Sonne. Sie hat auch ihren Abend.
Sonnenabend. Sonnenbrandabend.
Aller Sonnen Abend.
Die Abende mit Sonne.
Abendland mit Sonne.
Sonniges Abendland am Samstag.
Der Abend vor dem Sonntagmorgen.
raumschots - 5. Dez, 21:17
WaaahnSinnnn.
Freitag, wo hat er denn den her?
Schon wieder her? Den!
Der Mittwoch reichte nicht, nein.
Donnerstag genauso wenig. Nein!
Warum nur warum?
raumschots - 4. Dez, 00:33
Oh Gott, Donnerstag.
Wo kommt denn der schon wieder her?
Ihm bleibt aber auch gar nichts erspart.
Als wenn nicht schon der Mittwoch reicht!
raumschots - 3. Dez, 10:14
Mittwoch? Nee, nicht schon wieder.
Ist ja eklig.
Diese Teilertage, Höhepunkte der leidenden Büroangestellten.
Sie, die nur von Wochenende zu Wochende leben.
Von Raucherpause zu Raucherpause.
Von Fernsehabend zu Fernsehabend.
Von Party zu Party
Von Feiertag zu Feiertag.
Von Krankschreibung zu Krankschreibung.
Von Urlaub zu Urlaub.
Nur die Tage von
Montag bis Mittwoch und von
Mittwoch bis Freitag,
die sind in ihrem Leben
nicht enthalten.
raumschots - 2. Dez, 17:35
Es ist schoon wieder Dienstag.
Und na? Morgen Mittwoch.
Hast Du Problem?
Ja, das habe ich!
raumschots - 1. Dez, 23:17
Heute ist Montag.
Ach nee - was du nicht sagst.
Woher weißt du das?
Na hör mal.
Was soll ich hören?
Na das heute Montag ist.
Das kann ja jeder sagen.
Sagt heute auch jeder.
Blödmann.
raumschots - 30. Nov, 20:41
171 (Einhundertvierzig)
Kinder,
Frauen und
Männer
werden, in einem fernen, fremden Land,
unter Deutschem Befehl,
mittels Kampfbomber
zusammengeschossen.
Alle tot!
Zerfetzt,
verbrannt.
Sofort Verscharrt.
Hier In Deutschland:
Schweigen.
Sie feiern den 1. Advent, ein Christiliches Fest!
Freuen sich auf Weihnachten und
die Geschenke,
buchen den Ski-Urlaub über Sylvester und ...
... in ihren Kirchen beten sie das 6. Gebot:
Du sollst nicht töten.
Wie "christlich" dieses Land ist.
raumschots - 29. Nov, 10:41
Das Hambacher Lied (1832)
Hinauf, Patrioten, zum Schloß, zum Schloß!
Hoch flattern die deutschen Farben;
Es keimet die Saat und die Hoffnung ist groß,
Schon binden im Geiste wir Garben.
Es reifet die Ähre mit goldnem Rand,
Und die goldne Ernt’ ist das – Vaterland.
Wir sahen die Polen, sie zogen aus,
Als des Schicksals Würfel gefallen,
Sie ließen die Heimat, das Vaterhaus
In der Barbaren Räuberkrallen;
Vor des Zaren finsterem Angesicht
Beugt der freiheitliebende Pole sich nicht.
Auch wir, Patrioten, wir ziehen aus,
In festgeschlossenen Reihen;
Wir wollen uns gründen ein Vaterhaus
Und wollen der Freiheit es weihen;
Denn vor der Tyrannen Angesicht
Beugt länger der freie Deutsche sich nicht.
Die Männer strömen aus jeglichem Gau,
Nur Brüder umfassen die Gauen –
Zu legen die Hand an den Wunderbau;
Ein Deutschland gilt es zu bauen;
Wo deutsche Männer, da sind wir dabei,
Wir erheben ein Deutschland, stolz und frei.
Was tändelt der Badner mit Gelb und Rot,
Mit Weiß, Blau, Rot Bayer und Hesse?
Die vielen Farben sind Deutschlands Not,
Vereinigte Kraft nur zeugt Größe,
Drum weg mit der Farben buntem Tand,
Nur eine Farbe und ein Vaterland!
Wenn einer im Kampfe für alle steht,
Und alle für einen, dann blühet
Des Volkes Kraft und Majestät,
Und jegliches Herz erglühet
Für ein einiges Ziel, für ein einziges Gut;
Er brennet die Freiheit, des Vaterlandes Gut.
Drum auf, Patrioten. Der Welt sei kund,
Daß eng, wie wir stehen gegliedert,
Und dauernd wie Fels der ewige Bund,
Wozu wir uns heute verbrüdert,
Frisch auf, Patrioten, den Berg hinauf!
Wir pflanzen die Freiheit, das Vaterland auf.
W. Herzberg: Das Hambacher Fest, Ludwigshafen 1908, S. 109
raumschots - 28. Nov, 19:33